Götterflüsterer und Weingeister

by fremdtrinker

*** EILMELDUNG! Einer der freien Mitarbeiter dieses Blogs hat mitgeteilt, dass er bis auf weiteres auf das Tragen seines Doktortitels verzichten wird. Als Grund gab er die mittlerweile erwiesenen Vorwürfe an, er habe sich unzitierter Quellen sowie weiterer unerlaubter Hilfsmittel bedient. ***

Dörsheim an der Dörr.
Dr. Hain Falt, promovierter Islamist und freier Autor des Blogs fremdtrinken hat gestern Abend in einer bewegenden Aussprache mit der Presse schwere Fehler beim Erstellen seiner Dissertation mit dem Titel „Gott, der Wein und das Weib im Spiegel noch ungeschriebener Suren“ zugegeben. Wörtlich gab er von sich:

Ich gestehe. Meine Dissertation ist ungültig, ich war gedopt. Unter der Einnahme schwerer Alkoholika stellte ich einen direkten Kontakt zu Gott her. Mindestens 60% meiner Arbeit bestehen hiermit aus den himmlischen Einflüsterungen, ohne dass ich diese als Zitate kenntlich gemacht hätte. Der Rest der Arbeit entstand während der langen Kneipenabende dieser Zeit am Tresen mit Prof. Heinz Dieter D. Ich bedauere zutiefst, die Öffentlichkeit über Jahre hinweg getäuscht zu haben.

Ich habe daher beschlossen, für den Zeitraum von zwei Wochen auf ein Gottesurteil zu warten. In dieser Zeit werde ich den Doktortitel nicht führen oder benutzen. Sollte mich bis dahin nicht der kalte Blitz, vulgo der Zorn Gottes, getroffen haben, und der Doktor samt Titel damit pulverisiert worden sein, so werde ich meinen akademischen Grad spenden, und zwar an an die gemeinnützige Organisation „Bildung für benachteiligte einarmige Harz 4 Empfänger mit armenischen Wurzeln“ .

Ob sich Dr. v.a.D. (Doktor vorübergehend außer Dienst) Falt zu seinem überraschenden Geständnis durch die momentan hitzige Diskussion um den deutlich prominenteren Fall Dr. ebenfalls v.a.D. Freiherr von und zu Guttenberg gedrängt sah, ließ der noch promovierte Islamist offen. Unbestätigten Quellen zufolge merkte er aber wohl gestern spät abends in seiner Stammkneipe an, dass er Guttenberg für unschuldig hielt. Als Grund nannte er, dass Juristen wohl nie göttlichen Beistand bei Abschlussarbeiten bekämen, hierzu bedürfe es ja einer gewissen akademischen Satifsfaktionsfähigkeit. Und alles andere sei doch wohl eher ein Kavaliersdelikt.



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